Graues Haar ist kein Makel, sondern Biologie. Mit den Jahren stellen die Pigmentzellen in der Haarwurzel, die Melanozyten, nach und nach ihre Arbeit ein. Es wird weniger Melanin gebildet, das Haar wächst ohne Farbe nach und wirkt silbern bis weiß.
Wann das beginnt, ist vor allem genetisch bestimmt. Bei vielen Frauen zeigen sich die ersten grauen Strähnen rund um die Schläfen, oft ab Mitte 30, manchmal deutlich später. Auch Stress, Rauchen und ein Mangel an bestimmten Nährstoffen können den Prozess begünstigen, aufhalten lässt er sich damit aber nicht.
Die gute Nachricht: Graues Haar kann wunderschön sein, wenn die Pflege stimmt. Es ist oft trockener und widerspenstiger als pigmentiertes Haar und neigt zu einem Gelbstich. Ein Silbershampoo, reichhaltige Pflege und ein UV-Schutz halten den Ton kühl und das Haar geschmeidig.

